Etliche Hochschulen haben der Plattform X den Rücken gekehrt. Doch bei Mastodon und anderen offenen Netzwerken des Fediverse tun sie sich schwer, ergab eine Umfrage von RiffReporter. Nur einzelne versuchen, die Kommunikation der Wissenschaft neu zu gestalten.
In Österreich ist die Universität Innsbruck hier klar Vorreiter.
„Das Argument, man müsse dorthin gehen, wo die Leute sind, halte ich für problematisch“, sagt Melanie Bartos aus dem Kommunikationsteam der Universität Innsbruck, deren Mastodon-Instanz seit Februar 2024 aktiv ist. Der Fokus auf Mastodon und das Fediverse gehört zu einer umfangreichen Strategie für offene Wissenschaftskommunikation. „Ich finde, das gestalterische Potential von Hochschulen wird völlig unterschätzt“, sagt Bartos.