Der Abwärtstrend bei der Leseleistung setzt sich fort. In der vergangenen Dekade haben 15-Jährige im Schnitt etwa eineinhalb Lernjahre verloren.
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Solange das Schulsystem für den Bildungserfolg der Kinder auf bildungsaffine Eltern angewiesen ist, wird sich an den bestehenden Ungleichheiten nur wenig ändern. Gerade Kindergärten und Volksschulen müssten mit ausreichend Ressourcen ausgestattet werden, um unterschiedliche Ausgangslagen und Defizite frühzeitig auszugleichen.
Wenn es gelingt, dass nahezu alle Kinder die Volksschule mit einer sicheren Lesekompetenz verlassen, profitieren davon nicht nur die weiterführenden Schulen, sondern letztlich die gesamte Gesellschaft – und vor allem die Kinder selbst.
Stattdessen wird derzeit vielfach Geld in digitale Geräte für Kinder investiert, während grundlegende Kompetenzen wie Lesen noch immer nicht bei allen Kindern ausreichend gefestigt sind.