Interessante Bücher

  • „Ich hab ja nix zu verbergen“

    In Diskussionen darüber, wie wichtig der Datenschutz ist, hört man oft den Satz „Ich hab ja nix zu verbergen“. Dass es beim Thema Datenschutz aber gar nicht so sehr um den Schutz der Daten sondern um den Schutz der dazugehörigen Person geht, ist vielen oft nicht klar.

    Im Buch „NSA – Nationales Sicherheits-Amt“ von Andreas Eschbach beschreibt der Autor eine alternative Realität im Jahr 1942. In dieser haben die Nazis ähnliche Technologien zur Verfügung, wie wir sie heute selbstverständlich nutzen: Computer, Mobiltelefone, Internet, soziale Medien, … somit Big Data. Im Laufe der Geschichte wird einem vor Augen geführt, was alleine aufgrund von Einkaufsdaten, Bewegungsprofilen, … rückgeschlossen werden kann und welche (tödlichen) Auswirkungen das haben kann.

    Nicht nur für Leute die glauben nichts zu verbergen zu haben: eine klare Leseempfehlung!

  • Open Source und Schule – warum Bildung Offenheit braucht

    Wie kann es gelingen, freie Software an Schulen und Hochschulen flächendeckend zu verankern? Welche Voraussetzungen braucht es, welche Hürden gilt es zu überwinden und welche Vorteile bringt der Einsatz freier Software gegenüber proprietären Produkten? Offen und praxisnah antworten auf diese und weitere Fragen acht Bildungspraktiker/innen aus ganz unterschiedlichen Kontexten. „Das Buch richtet sich dabei, auch wenn es sich eigentlich um ein technisches Thema handelt, nicht an Techniker, sondern an Personen, deren Thema die Pädagogik ist.“

    Das Buch ist unter der Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht und als kostenfreier Download erhältlich.