Dortmund setzt auf Open Source

Veröffentlicht von Thomas Krupa am

Die Arbeitsgruppe „Freie Software“ der Stadt Dortmund hat bereits voriges Jahr einen Bericht über das Potential von Open Source in der Verwaltung vorgelegt. Mit einem Masterplan werden jetzt die Weichen Richtung Open Source gelegt.
Interessant ist, dass den Digitalisierungsantrag die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und Linken gemeinsam eingebracht und dafür gestimmt haben.

Durch den Paradigmenwechsel gibt es nun die politische Rückendeckung, um die Abhängigkeiten von proprietären Anbietern Stück für Stück aufzulösen

Hier geht’s zum ausführlichen Beitrag auf heise.de

Hier der Blog Eintrag von Do-FOSS

Auch in Österreich wäre es dringend an der Zeit, dass die Politik nicht nur eine Arbeitsgruppe „Freie Software“ ins Leben ruft, sondern auch irgendwann in die Umsetzung diesbezüglich kommt. Von den Ministerien sieht man hier wenig bis nichts und Projekte wie die Stopp Corona App werden erst auf Druck der Öffentlichkeit als Open Source entwickelt. Viel Potential gebe es auch in den Schulen, wie dieser Blog immer wieder aufzeigt, aber auch da wird der Status Quo (Microsoft, Apple, Google) eher einzementiert. Davon wieder wegzukommen wird dadurch immer schwieriger.