Amerikanische IT-Monopolisten

Veröffentlicht von Rene Schwarzinger am

Firmen wie Microsoft, Apple, Google, Facebook, Amazon & Co. sind einerseits groß geworden, weil sie zur richtigen Zeit auf das richtige Produkt gesetzt haben und andererseits, weil sie (skrupellos) Konkurrenten aufgekauft oder durch Klagen aus dem Markt verdrängt haben.

Anbei ein paar Highlights der Machenschaften aus den letzten Wochen, welche die Nutzung alternativer Produkte überlegenswert erscheinen lassen:

Facebook

Instagram drohen bis zu 500 Milliarden US-Dollar Strafe, weil wiederholt der Vorwurf im Raum steht, geschützte Nutzerdaten an Dritte ohne Einverständnis der User selbst weiter gegeben zu haben (https://futurezone.at/netzpolitik/instagram-drohen-bis-zu-500-milliarden-us-dollar-strafe/401001002).

Facebook findet es nicht wert, die Umwelt bedrohende 25.000 Liter Bohröl nach einem Umfall bei der Verlegung eines Seekabels vor der US-Küste abzupumpen (https://futurezone.at/digital-life/facebook-laesst-25000-liter-bohrfluessigkeit-einfach-im-meer-zurueck/401001377).

Apple

Apple hat sich wiederum den Zorn von Epic Games (Entwickler von Fortnite) und Facebook auf sich gezogen, da der Konzern 30 % von finanziellen Transaktionen im App Store gelisteter Programme (z.B. via In-App-Käufe) für sich einbehält. Dabei wurde diese Gebühr ursprünglich eingeführt, um kostendeckend zu sein (https://www.derstandard.at/story/2000119358860/apple-und-google-werfen-fortnite-aus-ihren-app-stores).

Google

Die geplante Übernahme des Fitnessuhren Herstellers Fitbit hat wiederum den Unmut der Wettbewerbshüter der EU-Kommision auf sich gezogen, die eine Verfälschung des Wettbewerbs befürchten (https://www.derstandard.at/story/2000119165431/eu-kommission-hat-bedenken-gegen-fitbit-uebernahme-durch-google).

Microsoft

Erinnerungen an früher werden wach, wenn der Software Riese wieder einmal versucht, seinen Browser (dieses Mal Edge) den Usern aufzudrängen. Eine Konzentration der Marktmacht zugunsten Teams auf Grund der engen Verzahnung mit anderen MS-Komponenten befürchtet wiederum der Groupware Anbieter Slack (https://www.derstandard.at/story/2000119109987/kehrt-das-boese-microsoft-zurueck).

Amazon

Neben Marc Zuckerberg musste vor kurzem Jeff Bezos dem US-Kongress Rede und Antwort stehen. Seit geraumer Zeit steht eine Regulierung der Big-Tech Unternehmen in den USA sowohl bei den Demokraten als auch Republikanern hoch im Kurs (https://www.derstandard.at/story/2000119032560/chefs-von-facebook-und-amazon-weisen-vor-us-anhoerung-kritik). Oftmals katastrophale Arbeitsbedingungen der Amazon Mitarbeiter seien hier schon fast am Rande erwähnt.

Kategorien: Firmen

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